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Eintrag vom 28.02.2008

Hermann Junghans - ein Trauerspiel
für Schwerin

Nun ist es amtlich - die Stadtvertreter haben in Ihrer Sitzung am 25.02.2008 Dezernent Junghans in seinem Amt bestätigt.

Mit Empörung und Entsetzen reagierte Schwerin auf das Ergebnis der Sitzung vom Montag. Nachdem im Vorfeld alles auf eine eindeutige Abwahl von Junghans als Dezernent hingewiesen hatte, wurde er überraschend im Amt bestätigt.

Hermann Junghans selbst räumte bis heute weder sich selbst noch seinen Mitarbeitern des Jugendamtes Fehler ein. Und dies, obwohl nach Stand der bisherigen Untersuchungen gravierende Fehler gemacht wurden. Traurige Aussichten für künftige ähnliche Fälle wie Lea-Sophie.

Aber bleiben wir doch bei der Person Hermann Junghans. Zu feige, von seinem Amt zurückzutreten, wie es sich für jemanden mit Format gehört hätte. Vielleicht aus Sorge um die finanzielle Absicherung? Da wäre er sicher kein Einzelfall. Bekommt man doch als Wähler immer mehr den Eindruck, dass es vielen gewählten Politikern um eben nichts anderes mehr geht - einige Jahre gut verdienen, und sich dann notfalls abgesichert zurückziehen. Die Qualität der geleisteten Arbeit ist dabei für viele Nebensache. Schaut man sich Interviews mit Herrn Junghans an, bekommt man hierfür die Gewissheit. Zugeknöpft, überheblich und mit fehlenden Fachkenntnissen ausgestattet. Am besten, er sagt gar nichts.

Und die Sitzung vom Montag? Eines ist sicher: Die Stadtvertreter, welche ihm Ihre Stimme gegeben haben, kann man getrost vergessen. Sie haben nichts begriffen und der Stadt einen schweren Schaden zugefügt. Aber der Spruch lautet ja auch: Eine Krähe hackt der Anderen... Und von denen ist nicht mal im Ansatz eine bessere Politik zu erwarten. Armes Schwerin.

Weitere Informationen zu diesem Thema:

www.svz.de

 


 


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